Apache, Semaphore Arrays und „No space left on device“

Als ich meinen Apache letztens neustarten wollte wolle er nicht mehr. Im Error-Log stand „no space left on device“ oder so ähnlich. Direkt mal mit df -h gecheckt – ~90GB Platz. Was ist denn hier los?

Die Antwort: Apache war die Tage vorher des öfteren abgestürzt/eingefroren und ich musste ihn unsanft mittels killall -9 apache2 abschießen. Die hinterließ wohl ziemlich viel Müll im RAM – und darauf scheint sich diese Fehlermeldung wohl zu beziehen.

ipcs -s | grep www-data

brachte mir gefühlte 500 „Semaphore Arrays“ (der Schalter -s zeigt semaphore Arrays an, grep www-data filtert alle semaphoren Arrays des Apache-Benuzers www-data).

Wie werde ich die blöden verwaisten Arrays nun ohne Neustart wieder los? (haha, wir sind ja hier nicht unter Windows unterwegs 🙂 )

Mittels:

ipcs -s | grep www-data | perl -e 'while (<STDIN>) { @a=split(/\s+/); print `ipcrm sem $a[1]`}'

werden alle semaphoren Arrays des Benutzers www-data aus dem Speicher gelöscht.

Danach ließ sich Apache auch wieder starten.

Wie genau da nun was zusammenhängt, was genau diese Semaphoren Arrays sind, woher die kommen und wie ich sowas in Zukunft vermeiden kann ist mir schleierhaft, das ist eine Ebene zu niedrig für meinen Verstand. 😀

with zsh in love

Seit kurzem habe ich meine Standard-Shell von Bash auf zsh umgestellt. Und ich bin begeistert. Die Möglichkeiten sich seine Shell nach Lust, Laune und Bedürfnissen anzupassen sind scheinbar unerschöpflich.

Basierend auf den zsh-Settings von 0xAFFE habe ich einiges „generalisiert“ und stelle in Zusammenarbeit mit ihm die Settings auf Gitorious zur Verfügung:

http://gitorious.org/egon0-zsh-0x

Ich würde mich über Feedback freuen – vor allem eventuelle Fehlermeldungen im Zusammenhang mit der Temperaturanzeige, Batterie-Status und WLAN-Status sind für mich sehr interessant – aktuell konnte ich diese drei Bereiche nur auf meinem Thinkpad R61 testen.

Eingebaute Funktionen:

  • Anzeige des Benutzers und des Hostnamen
  • Uhrzeit
  • Batterie-Ladestatus (wenn vorhanden)
  • Load
  • WLAN-Status (wenn vorhanden)
  • Rückgabewert des letzten Befehls (wenn vorhanden)
  • Git-Branch des aktuellen Verzeichnisses (wenn vorhanden)
  • diverse Aliase für häufige Befehle
  • fortune-Späße beim Login (wenn fortunes installiert)
  • unterschiedliche Kolorierung des aktuellen Pfades (rot = nur lesen, grün = im Home-Pfad, Gelb außerhalb des Home-Pfades)
  • Alias „gitn“ = git push origin master

Known Bugs:

  • Die Kolorierung des Pfades macht hier und da komische Sachen

Screenshot:

Viel Spaß damit.

Gitorious push schlägt fehl: „fatal: The remote end hung up unexpectedly“

Nach dem clonen eines meiner Projekte bei Gitorious wollte ich meine lokalen Änderungen auf den Server schieben.

Leider brach

git push origin master

mit der Fehlermeldung

fatal: The remote end hung up unexpectedly

fehl.

Die Lösung ist recht simpel, in der Datei .git/config muss im „[remote „origin“]“ Bereich die Zeile

url = git://gitorious.org/project/project.git

durch

url = git@gitorious.org:project/project.git

ersetzt werden.

Dann klappts auch mit dem push.

Farmer’s Boulevard Album „Red Carpet“ for free (Creative Commons)

2006-farmers-boulevard-red-carpet-cover-cdGeniales Weihnachtsgeschenk!

Farmer’s Boulevard aus Leipzig haben nun auch ihr aktuelles Album „Red Carpet“ unter einer Creative Commons by-nc-nd Lizenz veröffentlicht.
Die beiden vorherigen Alben „Caught By“ und „Still Four“ gibts ja schon eine ganze Weile zum freien und legalen Download.

Ich habe die „Red Carpet“ zwar als original Vinyl – freu mich aber trotzdem sehr darüber – Creative Commons ftw! Farmer’s Boulevard ftw! 🙂

Danke Jungs!

via farmers-boulevard.de

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