Monkeys Audio (APE) zu FLAC konvertieren

Da ich dank mp3fs (dazu später mehr) irgendwie im Lossless-Tunnel bin stand ich letztens vor dem vermutlich nicht seltenen Problem Monkey’s Audio Dateien (.ape) ins FLAC-Format umzuwandeln. Ein scheinbares Ding der Unmöglichkeit unter Ubuntu da der Maintainer des entsprechenden Paketes vor geraumer Zeit hingeworfen hat.

Aber Rettung naht in folgenden Zeilen:
cd /tmp
wget http://debian-multimedia.org/pool/main/m/monkeys-audio/libmac2_3.99-u4-b5-0.0_amd64.deb
wget http://debian-multimedia.org/pool/main/m/monkeys-audio/monkeys-audio_3.99-u4-b5-0.0_amd64.deb
sudo dpkg -i libmac2_3.99-u4-b5-0.0_amd64.deb
sudo dpkg -i monkeys-audio_3.99-u4-b5-0.0_amd64.deb

Fertig ist der Lack. Mit entsprechenden Tools ist es nun möglich, .ape-Dateien in .flac umzuwandeln.

Was passiert? Ein Wechsel ins tmp-Verzeichnis, Herunterladen der benötigten Library und Tools aus dem Debian-Multimedia-Repository und diese dann installieren.

Ich bin aufgeregt…

…und das war ich schon wirklich lange nicht mehr. Mir waren alle Prüfungen völlig egal, Fahrschule, Ausbildungsabschluss. Termine vor Gericht, bei der Polizei. Alles easy. Aber vor diesem Wochenende im Wendland bin ich doch irgendwie ganz schön aufgeregt. Der Lobby-Staat gegen seine Bürger. Das martialische Bollwerk zur Entmündigung ist ja nun schon seit einigen Wochen am auffahren, aber was mich ab morgen wirklich im Wendland erwartet, lässt sich nur erahnen.

Die Medien wissen noch nicht wie sie berichten sollen. Die ersten Denunzierungsversuche der Medien waren meiner Meinung nach relativ erfolglos. (Siehe SB-Bahn-Kabelbrand in Berlin, Massenverfahren gegen die Unterzeichner von Castor? Schottern! etc.).
Die Polizei weiß auch nicht ob sie es gut finden soll, die einschlägig bekannten Knüppeltruppen der Bereitschaftspolizei sind vor Ort schon aktiv gewesen (Magdeburg, Bremen,…). Es wird unter der Hand von Offiziellen der Polizei gesagt dass man keinen Bock hat, im gleichen Atemzug wird aber gedroht dass man hart durchgreifen wird.

Das sich mir über das Netz aufgezeigt Bild ist noch sehr diffus.
Also lasse ich mich wohl oder übel überraschen und werde sehen was mir der 2010er Castor außer seiner strahlenden Fracht noch so bringen wird.

Aktuelle Gedanken meinerseits zum Castor wird es auf meinem Zweit-Blog geben: Die fliehenden Reporter. Zeit zum schreiben vorausgesetzt. Ansonsten lesen wir uns hoffentlich bei bester Gesundheit ab kommender Woche wieder.